Mobirise

INTONATION

Mit der Intonation ist die Tongebung der Pfeifen gemeint. Die Art der Intonation hat sich in den unterschiedlichen Epochen des Orgelbaus stark verändert wobei das Ziel jeweils ein anderes war. Auch heute noch variiert die Intonation von Orgelbauer zu Orgelbauer. Dem Zeitgeschmack entsprechend war die Tongebung der Orgeln aus den 1950er Jahre bis in die 1980er Jahre hinein überwiegend obertonreich und mit wenig Grundton gestaltet. Der Fokus lag auf einem „farbenreichen“ Klang, das Plenum klang überwiegend spitz und scharf. Heute wird neben der grundtönigeren Intonation der Einzelregister auch wieder mehr Wert auf ein harmonisch abgerundetes, großes Plenum gelegt.

Historischer Reduktionszirkel

Unsere Intonation beginnt mit den Prinzipalen, dem klanglichen Rückgrat der Orgel. Mitunter erfordert es beispielsweise beim Prinzipal 8′ drei bis vier Durchgänge, bis sich die Intonation ganz mit den Vorstellungen deckt. Den Pfeifen wird alles „Gepresste“ im Klang genommen wird, so dass sie vokal, mit „großem“ Ton einsetzen und sich aufgrund ihrer Körperlichkeit gut ins Plenum fügen und es Register für Register größer machen. Die Intonation der einzelnen Register erfolgt changierend, weil die unterschiedlichen Lagen verschiedene Funktionen im Zusammenspiel mit anderen Registern erfüllen sollen. Dadurch ergänzen sich die Register in vorteilhafter Weise und der Klang der Orgel wird vielfältiger. Die Zungenregister werden auf „Bordunton“ intoniert, so dass auch sie sich zu einem breiten Plenum einfügen.


Nicht zuletzt spielt beim Klang auch die Stimmungsart (musikalische Temperatur) der Orgel eine nicht unerhebliche Rolle. Erfahren Sie hier mehr über Stimmungsarten

Wir sind gerne bereit, Ihnen Klangbeispiele an unterschiedlich großen Orgeln vorzuführen und Sie ausführlich zu geplanten Orgelvorhaben zu beraten.


Weiterführende Informationen zur Intonation finden Sie auf der Website meines Orgelbaukollegen Reiner Janke unter www.orgel-info.de

Zungenstimmen, Bordunpunkt

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